Export-Dialoge
Dialog Export-Teile
Der Dialog Export-Teile öffnet sich über Datei → Export Schnittteile oder über das Icon
im Arbeitsbereich Schnittstelle
. In diesem Dialog wird gesteuert, welche Teile in welchem Datenformat und mit welchen speziellen Einstellungen exportiert werden.
Einstellungen öffnet den Dialog Export-Parameter, unter anderem mit der Auswahl der Export-Konfiguration. Prüfen Sie in diesem Dialog, ob die Parameter für den vorgesehenen Exportvorgang korrekt eingestellt sind.
Mit dem Schalter Nahtzugaben ausblenden kann die Nahtzugabe von Schnittteilen temporär ausgeblendet werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Linien der Nettokontur mit dem Attribut Nahtlinie gekennzeichnet wurden. Beim Verlassen der Exportfunktion werden die Nahtzugaben wieder hergestellt.
Ausgabe ausführen startet den Export für die in der Liste markierten Teile. Alle ausgeben startet den Export für alle Teile in der Liste. Ist der Schalter ohne Warnung überschreiben gesetzt, dann werden bereits vorhandene gleichnamige Dateien ohne Rückmeldung überschrieben.
Mit den Button Kopieren
und Drucken
wird die Liste der Exportteile mit den Angaben zum Exporttyp und dem Zeitpunkt der letzten Ausgabe in die Zwischenablage kopiert oder direkt ausgedruckt. Im Feld Zieldatei wird während des Exportvorganges der Name der Export-Datei angezeigt.
Dialog Export-Parameter
Der Dialog Export Parameter wird über Einstellungen aus dem Dialog Export-Teile geöffnet.
Auszugebende Linien
Im Block Auszugebende Linien wird eingestellt, welche Linien in die Exportdatei geschrieben werden sollen. Zur Auswahl stehen die Linienattribute Fadenlauf, Beschriftungslinie, geschnittene innere Linie, Teilungslinie und Nahtlinie, die mit der Funktion Attribute vergeben werden. Die Auswahl alle durchgehenden inneren Linien erfasst alle Linien, die kein spezielles Linienattribut erhalten haben. Alternativ können aber auch die globalen Schalter alle inneren Linien mit Attribut für alle Linien mit speziellem Attribut, oder alle inneren Linien gewählt werden. Ist ein globaler Schalter gesetzt, ist die Auswahl einzelner Linientypen nicht mehr möglich.
Auszugebende Symbole
Im Block Auszugebende Symbole wird gesteuert, welche Symbole in die Exportdatei geschrieben werden. Dieser Block erfasst alle Punkt- und Liniensymbole, die mit der Funktion Symbole gesetzt wurden.
Der interaktive Fadenlauf sowie die Attribute werden hier nicht erfasst.
Symbole, die wie das Bohrloch im Ziel-Datenformat bekannt sind, werden auch als Symbole in die Export-Datei geschrieben. Alle anderen Symbole werden als Linienzug übergeben. Ist der Schalter Alle Symbole gesetzt, dann werden alle Punktsymbole exportiert. Anderenfalls können die zu exportierenden Symbole einzeln in der Liste markiert werden. Mit dem Schalter Interaktive Symbol- und Markierungslinien steuern Sie den Export der interaktiven Nahtsymbole.
Unterteilung von Kurven mit zusätzlichen Gradierpunkten
Damit die Kurven in allen Größen möglichst originalgetreu im Zielsystem erscheinen, werden beim Export Schnittteile automatisch zusätzliche Gradierpunkte entlang der Kurve gesetzt. Mit den Funktionen unter Bearbeitungsparameter für Linien können Sie diesen Automatismus beeinflussen. Nur im Ausnahmefall sollte der Schalter zusätzliche Gradierpunkte erzeugen deaktiviert werden, denn dann ist der genannte Automatismus abgeschaltet. Die zusätzlichen Gradierpunkte werden an folgenden Punkten der Kontur gesetzt:
1. an echten Eckpunkten,
2. immer an Knipsen, auch wenn zusätzliche Gradierpunkte erzeugen abgeschaltet ist, und
3. an Wendepunkten der Kurve.
4. Alle verbleibenden Kurvenabschnitte werden gemäß den Parametern Mindestanzahl Stützpunkte und Maximalanzahl Kurvensegmente unterteilt.
Der Parameter Mindestanzahl Stützpunkte gibt an, wie viel Stützpunkte ein Kurvenabschnitt zwischen zwei Gradierpunkten mindestens haben soll. GRAFIS erzeugt bei Kurven normalerweise automatisch eine angepasste Stützpunktanzahl. Bei starken Biegungen sind die Punkte dichter und bei lang gezogenen Kurvenabschnitten liegen sie weiter auseinander. Je kleiner der Wert Mindestanzahl Stützpunkte ist, umso dichter liegen die Gradierpunkte auf den Kurven. In der Praxis hat sich ein Wert von 4 bis 8 bewährt. Ein Wert unter 3 ist nicht sinnvoll. Der Parameter Maximalanzahl Kurvensegmente begrenzt die Unterteilung von Kurven durch Gradierpunkte. Der vierte Unterteilungsschritt erzeugt nicht mehr als die hier angegebene Anzahl Kurvenabschnitte. Soll dieser Parameter unwirksam sein, kann ein hoher Wert, z.B. 99, eingestellt werden. In der Praxis hat sich ein Wert von 8 bis 12 bewährt. Ein Wert unter 2 ist nicht sinnvoll.
Export-Konfiguration
Im Block Export-Konfiguration werden je nach eingestelltem Export-Format unterschiedliche Optionen angezeigt.
Zusätzliche Einstellmöglichkeiten
Versierte Anwender können mit folgenden Schaltern der Grafis.ini, Rubrik [INTERFACE], noch den Export steuern:
DXFEXP_NAMEMODE steuert die Vergabe des Dateinamens für Autocad-DXF-Dateien.Mit der Einstellung DXFEXP_NAMEMOD=3 werden alle ausgewählten Teile zu einer Datei zusammengeführt.
DXFEXP_USE3=1 Übernahme derTeile Position auf dem Bildschirm beim Export.
DXFEXP_STARTLAYER legt den Startlayer bei der Ausgabe in Autocad-DXF fest. Die Layer für die einzelnen Größen werden anschließend immer um 1 weiter gezählt.
Mit OPTNSALWY=1 öffnet sich der Dialog Export Parameter automatisch bei jedem Export.
AAMASAVEAS erlaubt, DXF-Dateien mit dem Dialog ‚Speichern unter…’ abzulegen.
