Plotten / Drucken
Menü Plotten/Drucken ![]()
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Hoch-/Querformat |
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Anlegen |
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Textposition |
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mit/ohne Nahtzugabe |
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Automatischer Umbruch |
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Umbruch horizontal |
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Umbruch vertikal |
Die Schnittausgabe auf Plotter (Zeichengeräte) oder Printer (Drucker) erfolgt im Menü Plotten
. Das Menü Plotten
wird über das Pull-Down-Menü Datei → Plotten/Drucken... oder aus derSteuerungsleiste geöffnet.
- Plotter/Drucker einrichten bzw. ändern (Plottertyp, Papierformat, ...)
- Anklicken von Zentrieren
und Betätigen von <F6>, um einen Überblick zu gewinnen - Anpassen der folgenden Einstellungen:
- Einstellen von Hoch- oder Querformat

- Einstellen von Plot-Maßstab mit Vergrößerung

- Aktivieren von automatischer Umbruch

- Positionieren des Plotrahmens mit Anlegen
/Zentrieren
und/oder durch Ziehen - Positionieren des Rahmentexte

- Einstellen von Hoch- oder Querformat
- Ausgabe starten
anklicken (Plotbild wird intern erzeugt)
Ausgabegerät ändern
Das eingestellte Ausgabegerät wird links im Menü angezeigt
. Die Ergänzungen bedeuten:
| an LPT1 | Es wird direkt auf die parallele Schnittstelle LPT1 ausgegeben. |
| an File | Es wird eine Datei mit den Steuerinformationen für das Ausgabegerät erstellt. |
| (WIN) | Es wird auf ein Gerät mit Windows-Treiber ausgegeben. |
| (DOS) | Es wird auf ein Gerät ohne Windows-Treiber ausgegeben. |
| (WINSPOOL) | Die Steuerinformationen werden an ein Gerät gesandt, das an USB angeschlossen ist. Der Windows-Treiber wird für das Durchleiten der Vektordaten an das Endgerät benutzt. Zu beachten ist, dass nicht jeder Treiber dies ermöglicht. |
Die Maße des aktiven Formates werden in der Zeile unter Plotformat in Millimeter angezeigt. Die anderen Plotformate Ihres Ausgabegerätes können Sie über Ausgabegerät ändern
einstellen.
Der auf dem Bildschirm sichtbare Plotrahmen entspricht dem bedruckbaren Bereich Ihres Ausgabegerätes. Der Inhalt des Plotrahmens wird ausgedruckt. Betätigen Sie die Funktionstaste <F6>. Mit ihr werden sowohl der Plotrahmen als auch das Plotbild auf dem Bildschirm sichtbar gemacht.
Hoch- oder Querformat einstellen
Durch Anklicken von Hoch- oder Querformat
wird zwischen Hoch- und Querformat gewechselt.
Der Plot-Maßstab wird durch Eingabe des Vergrößerungsfaktors unter Vergrößerung
festgelegt. Der Schnitt wird genau um diesen Faktor vergrößert / verkleinert ausgegeben. Dabei bedeuten die Vergrößerungsfaktoren
| 1.0 | Maßstab 1:1 |
| 0.5 | Maßstab 1:2 |
| 0.25 | Maßstab 1:4 und so weiter. |
Stellen Sie den Maßstab 1:2 ein, indem Sie 0.5 in das Feld unter Vergrößerung
eintragen und drücken Sie die <F6>-Taste. Sie werden beobachten, dass der Plotrahmen jetzt einen größeren Bereich des Schnittes erfasst. Wechseln Sie auch zwischen Hoch- oder Querformat
.
Die Option Anpassen
stellt die Vergrößerung automatisch so ein, dass der gesamte Bildschirminhalt optimal in den Plotrahmen passt. Nutzen Sie diese Option nur für verkleinerte Kontrollausgaben und Skizzen, da der Maßstab geändert wird!
Im Dialog Datei Plotten
, der über Ausgabegerät ändern
geöffnet wird, kann der Maßstab ebenfalls eingestellt werden.
Das Positionieren des Plotrahmens erfolgt entweder durch Ziehen (Cursor auf Plotrahmen, linke Maustaste drücken und Maus bewegen) oder durch Anklicken der Menüfunktionen Anlegen
oder Zentrieren
.
Anlegen
positioniert den Schnitt immer links unten am Bahnrand, optimiert für Plotausgaben. Zentrieren
bewirkt, dass der Plotrahmen zentrisch zum Plotbild positioniert wird. Nutzen Sie Anlegen
bei Plots in Originalgröße und Zentrieren
bei verkleinerten Ausgaben auf A4.
Eine Besonderheit der Schnittausgabe in Grafis ist die automatische Umbruchtechnik. Sie erlaubt die schnelle Ausgabe von 1:1 Schnitten auch auf kleinformatigen Druckern durch Aufteilen des Schnittes in Teilbilder, die nachträglich zusammenzufügen sind.
Der automatische Umbruch ist dann hilfreich, wenn Schnitte in Originalgröße auf Geräten wie zum Beispiel A4-Druckern ausgegeben werden sollen, deren Format dafür zu klein ist. Dazu wird ein Raster über den Schnitt gelegt (Bild 1) und jedes Rasterfeld als Teilbild ausgegeben. Die Teilbilder sind später Rahmen an Rahmen zusammenzufügen. Das Rasterfeld wird durch Anklicken von Umbruch horizontal ![]()
oder Umbruch vertikal ![]()
auf- oder abgebaut. Mit Automatischer Umbruch
wird die Rasteranzahl so eingestellt, dass der gesamte Schnitt im Raster liegt. Die letzte Position des Plotrahmens wird beim Speichern in der .mdl vermerkt. Bei erneutem Öffnen des Modells befindet sich der Plotrahmen an der zuletzt ausgegebenen Position. Befindet sich keins der Teile, die zuletzt ausgegeben wurden auf dem Bildschirm, dann wird der Plotrahmen automatisch zentriert.
Zur Identifizierung der Plotbilder, vor allem aber der Teilbilder beim Automatischer Umbruch
, kann die Ausgabe eines Standardtextes am Plotrahmen angewiesen werden. Er enthält Kollektions- und Modellnamen, Teilenummer und die Rasterfeldkoordinaten (Bild 2). Durch Anklicken von Rahmentexte
befindet sich der Text am rechten, linken, oberen oder unteren Plotrahmen oder er ist nicht sichtbar.
Nach Anklicken von Ausgabegerät ändern
öffnet sich ein Dialog für weitere Plotoptionen. Durch Aktivieren von Plotten mit Rahmen wird beim Plotten auch der Rahmen mit ausgegeben. Für Ausgaben mit Umbruch sollte diese Option aktiv sein.
Ausführliche Informationen zu den Dialogen Einstellungen und Druckoptionen sowie zum Einrichten von Plottern/Druckern mit oder ohne Windows-Treiber finden Sie im Anhang unter Drucker/Plotter einrichten.
Ausgabe des Plotbildes ![]()
Anklicken von Ausgabe starten
bewirkt, dass die Steuerinformationen direkt an das am Computer angeschlossene Ausgabegerät (Drucker/Plotter) übertragen und von diesem als Bild oder in Form von Teilbildern ausgegeben werden.
Selbstverständlich muss dafür das Ausgabegerät betriebsbereit sein.
Ausgabe auf Datei wird benötigt, wenn Sie Ihre Plots
- auf einem Plotter ausgeben möchten, der nicht an Ihrem Rechner angeschlossen ist und mit dem Sie auch nicht über Netzwerk verbunden sind, oder
- als HP-GL-Dateien in ein Text- oder Zeichenprogramm übergeben möchten.
Plotten auf Datei ist nur für Drucker/Plotter ohne Windows-Treiber möglich. Sofern oben im Menü das Ziel für das Ausgabegerät noch nicht „an FILE:“ ist, öffnen Sie über Ausgabegerät ändern
den Dialog Datei plotten, wählen den Plotter, aktivieren den Button Bearbeiten, setzen verbunden mit: auf FILE und übernehmen diese Einstellungen. Für das Erzeugen von HP/GL-Dateien wählen Sie als Plotter HP/GL-2.
Ist Ausgabe auf Datei („an FILE“) aktiv, werden die Steuerinformationen auf eine oder mehrere Dateien (bei automatischem Umbruch) gespeichert. Nach Auslösen von Ausgabe starten
werden Sie aufgefordert, einen Dateinamen anzugeben.
Zur Ausgabe der Plotdateien auf einen Plotter im In- oder Ausland wird Grafis vor Ort nicht benötigt. Wichtig ist, dass die Steuerinformationen auch speziell für diesen Plotter erstellt wurden. Plotdateien, die beispielsweise mit der Einstellung „Algotex (an FILE)“ erzeugt wurden, können auch nur von einem Algotex-Plotter verarbeitet werden.
Zur Übertragung der Datei an den Plotter klicken Sie auf Start → Ausführen… Im Eingabefeld Öffnen: tragen Sie ein:
copy C:\test.plt com2:
c:\test.plt muss dabei der komplette Pfad zur Plotdatei mit dem Namen der Plotdatei sein. com2: muss die Schnittstelle sein, an der der Plotter angeschlossen ist.
Auf USB-Schnittstellen kann mit copy nicht ausgegeben werden.
Für die Ausgabe auf eine Plotter mit USB-Schnittstelle kann der Grafis-Plotmanager verwendet werden, siehe Plottmanager.
Grafis unterstützt die Windows-Zwischenablage zur Weiterverwendung von Schnitten in anderen Windows-Programmen. Die Funktion Kopieren (Zwischenablage) aus dem Pull-Down-Menü Bearbeiten kopiert den sichtbaren Inhalt des Grafis-Bildschirmes in die Zwischenablage. Der Inhalt der Zwischenablage kann in andere Windows-Anwendungen, wie z.B. Word, Paint oder Excel, eingefügt werden, um beispielsweise Begleitmaterial zum Modell oder eine Unterrichtsvorbereitung zu erstellen.
Gradieren Sie eine Grundkonstruktion in 5 Größen, zentrieren Sie mit <F6> und kopieren den Gradierstapel über Bearbeiten → Kopieren (Zwischenablage) in die Zwischenablage. Starten Sie nun eine andere Windows-Anwendung (z.B. Paint) und fügen den Inhalt der Zwischenablage in diese Anwendung ein. Bearbeiten Sie den Gradierstapel weiter, indem Sie beispielsweise die Linienfarben ändern, Flächen füllen oder Beschriftungen setzen.