Funktionen der Menüleisten
Steuerungsleiste
Die Steuerungsleiste beinhaltet einen festen Bereich und einen individuellen Bereich. Die Funktionen des individuellen Bereichs können über die Programmeinstellungen gewählt werden.
Fester Bereich
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rückgängig |
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wiederholen |
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messen |
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Modell neu |
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Konstruktionsmodell öffnen |
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Produktionsmodell öffnen |
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Modell speichern |
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Material |
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Teile |
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Größen |
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Schnittbild öffnen |
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nächstes Schnittbild öffnen |
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Schnittbild speichern |
Individueller Bereich
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Teile drucken |
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Schieben/Zoomen |
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Teileorganisation |
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Schließen |
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F1 |
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Schnittbildkette plotten/ |
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Cutterdaten erzeugen |
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Stapeln |
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Modell hinzufügen |
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Legedaten löschen |
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Hintergrundbilder verwalten |
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Schnellmessen |
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Objekte ausblenden |
Werkzeugleiste im Anwendungsbereich Schnittbild ![]()
Überblick über alle Funktionen der Werkzeugleiste
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Funktion |
Button |
Cursor-Symbol |
Beschreibung |
| Eigenschaft |
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Bearbeiten der Teileeigenschaften auf der Karteikarte Teile |
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Spiegeln: |
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| um X |
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Spiegeln um die X-Achse (Fadenlauf) |
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um Y |
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Spiegeln um die Y-Achse |
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Drehung um: |
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180° |
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1/2 Drehung |
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+90° |
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1/4 Drehung nach links |
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–90° |
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1/4 Drehung nach rechts |
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+45° |
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45° Drehung nach links |
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–45° |
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45° Drehung nach rechts |
| +1° |
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1° Drehung nach links | |
| -1° |
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1° Drehung nach rechts | |
| Teil nullen |
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Drehungen und Spiegelungen zurücksetzen; Teil erscheint ungelegt (ohne Füllung) |
| Automatisch Legen: | |||
| einzeln |
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Das angeklickte Teil wird automatisch gelegt. | |
| ungelegte aktive |
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Alle ungelegten aktiven Teile werden sofort automatisch gelegt. | |
| ungelegte |
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Alle ungelegten Teile, auch aus der Vorratsbox, werden sofort automatisch gelegt. |
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| Bahnteile | |||
| aktive Teile | |||
| alle Teile | |||
| durchrütteln |
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durchrütteln | |
| alle ungelegt |
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Alle Teile werden sofort als ungelegt gekennzeichnet. | |
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Zurücklegen |
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| einzeln |
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einzelnes Teil zurück in die Vorratsbox |
| Bündel |
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alle Teile des Bündels zurück in die Vorratsbox | |
| gleiche Teile |
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alleTeile mit gleicher Teilenummer zurück in die Vorratsbox | |
| ungelegte Teile |
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alle ungelegten Teile zurück zurück in die Vorratsbox | |
| alle Teile |
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alle Teile zurücklegen | |
| ganzes Schnittbild nach oben |
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ganzes Schnittbild nach oben | |
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Abstand+/- |
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Sicherheitsabstand (global+teilespezifisch) zu-/ abschalten |
| +/-Magnet |
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Magnetfunktion aktivieren |
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| Gruppieren |
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Die schraffierten Teile gruppieren. |
| Fixieren |
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Die schraffierten Teile fixieren. |
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Gruppe lösen |
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Gruppe lösen |
| Trenne Teil |
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Teil mit Nahtzugabe trennen |
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Teil in Teil |
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Teil in ein anderes Teil legen |
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überlappt |
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Teil überlappt legen |
Fast alle Funktionen lassen sich auch über die Tastatur aktivieren.
Spiegeln/Drehen
Falls für eine der Funktionen unter Spiegeln/ Drehen am Cursor das Zeichen
für „Funktion nicht ausführbar“ erscheint, dann ist das Spiegeln/Drehen für dieses Teil nicht erlaubt. Die Freigabe kann erteilt werden, indem Sie
- die Funktion Eigenschaft auf der rechten Menüleiste wählen,
- das Teil mit der rechten Maustaste anklicken,
- auf der geöffneten Karteikarte Teile die Freigabe zum Spiegeln/Drehen erteilen,
- mit dem Button Schließen wieder zurück zum Legen gehen,
- erneut die Funktion für Spiegeln/ Drehen aktivieren und
- das zu spiegelnde / zu drehende Teil mit der rechten Maustaste anklicken.
Teil nullen
Alle Drehungen und Spiegelungen werden zurückgesetzt. Das Teil liegt in der Ausgangslage und ist ungelegt (nicht gefüllt). Die fest eingestellten Vorgaben bleiben erhalten.
Legen mit Magnetfunktion
Die Magnetfunktion +/-Magnet dient zum Ausrichten von Teilen. Als Magnet dient das umschließende Rechteck des oder der markierten Teile. Zunächst wird die Magnetfunktion im Menü aktiviert. Wählen Sie dann mit gedrückter <Strg>-Taste das oder die Teile aus, zu dem sich andere Teile anordnen sollen. Lassen Sie nun die <Strg>-Taste los, nehmen ein anderes Teil auf und führen es zu diesen markierten Teilen. In der Nähe der markierten Teile erscheinen die Magnetlinien als Echo. Das Teil bleibt an diesen Magnetlinien hängen.
Automatisch Legen
Die automatische Legefunktion ist keine Auslageoptimierung. Das Teil oder die Gruppierung wird auf die erste erlaubte Position im Schnittbild (von links gesehen) gelegt. Eine Optimierung unter Berücksichtigung der Kontur oder der Auslageeffektivität wird nicht durchgeführt !
Das automatische Legen mit der Funktion einzeln ist günstig, wenn viele Kleinteile in Lücken nachgelegt werden sollen. Das mit der rechten Maustaste angeklickte Teil wird soweit wie möglich nach links gelegt.
Analoges gilt für die Funktionen ungelegte aktive (für ungelegte Teile der Vorauslage und Legebahn) und ungelegte (alle ungelegten Teile). Weitere Varianten für das automatische Legen befinden sich im Pull-Down-Menü Schnittbild.
Gruppieren/Fixieren von Teilen
Nur Schnittteile, die ohne Überlappung auf der Legebahn abgelegt sind (gefüllt dargestellt), können gruppiert werden. Zum Gruppieren klicken Sie die Teile bei gedrückter Strg- (Ctrl-) Taste mit der linken Maustaste einmal an. Die Teile erscheinen anschließend schraffiert. Danach ist die Funktion Gruppieren zu aktivieren und eines der schraffierten Teile mit der rechten Maustaste anzuklicken. Die Gruppe ist wie ein einzelnes Teil verschiebbar. Auch die Funktionen der Menüleiste können auf die Gruppe angewendet werden.
Für die Gruppe gelten nur die Freigaben für Spiegeln/Drehen, die alle Teile der Gruppe haben. Darf ein Teil um bis zu 15° und ein zweites Teil um bis zu 10° gedreht werden, dann darf die Gruppe aus beiden Teilen um maximal 10° gedreht werden. Die Sicherheitsabstände gelten auch nach dem Gruppieren für jedes einzelne Teil der Gruppe.
Zum Lösen einer Gruppe ist die Funktion Gruppe lösen zu aktivieren. Anklicken der Gruppe mit der rechten Maustaste löst die Gruppe auf. Zum Herauslösen einzelner Teile aus einer Gruppe muss zunächst die Gruppe aufgelöst und anschließend neu gebildet werden.
Für das Bilden einer Fixiergruppe sind zunächst ebenfalls alle betreffenden Teile bei gedrückter Strg- (Ctrl-) Taste anzuklicken. Anschließend muss die Funktion Fixieren aktiviert und ein Teil der Gruppe mit der rechten Maustaste angeklickt werden.
Es öffnet sich ein Fenster mit folgenden Eingabeoptionen für die Fixiergruppe:
- Methode der Konturbildung (Rechteck oder Silhouette),
- Zugabe in mm oder % um die Fixiergruppe, zusätzlich zu den Sicherheitsabständen der fixierten Teile,
- maximale Größe der Fixiergruppe, die sich nach der Größe der Fixierpresse richtet und
- eine Bezeichnung für die Fixiergruppe.
Die Fixiergruppe wird unter der eingegebenen Bezeichnung als neues Teil im Produktionsmodell abgelegt. Beim Legen des Schnittbildes für die Einlage kann mit diesem Teil die Kontur der Fixiergruppe aus dem Schnittbild des Oberstoffes übernommen werden.
Trenne Teil
Teile können im Modus Schnittbild legen noch geteilt oder beliebig dupliziert werden.
Zum Trennen oder Duplizieren muss zunächst die Funktion Trenne Teil auf der rechten Menüleiste markiert und das Teil mit der rechten Maustaste angeklickt werden. Es öffnet sich ein Fenster mit folgenden Eingabeoptionen.
Zum Duplizieren ist die benötigte Anzahl in das Eingabefeld mal einzugeben und anschließend auf den Button Duplizieren zu klicken.
Zum Trennen eines Teiles muss zunächst gewählt werden, wo das Teil zu trennen ist. Es kann
- im Abstand von xx Millimeter von oben/ unten/ links/ rechts,
- senkrecht/ waagerecht in der Mitte oder
- an der Teilungslinie getrennt werden.
Weiterhin ist die Nahtzugabe einzutragen, die an beiden Schnittkanten angefügt wird. Anklicken des Button Teilen trennt das Teil.
Teil in Teil legen
Bei Aktivierung der Funktion Teil-in-Teil legen erscheint während des Legens am Cursor entweder das Symbol
Teil in Teil oder das Symbol
normal. Es zeigt die eingestellte Legevorgabe für das Teil an. Mit einem Rechtsklick wechselt die Vorgabe für das Teil. Mit der Vorgabe normal wird das Teil normal, ohne Überlappung mit anderen Teilen gelegt. Mit der Vorgabe Teil in Teil kann das Teil nur vollständig innerhalb eines anderen bereits gelegten Teiles platziert werden.
Diese Legemöglichkeit ist bei mehrlagigem Zuschnitt sinnvoll. Wird beispielsweise ein Teil nur ein einziges Mal benötigt, dann kann an derselben Stelle aus einer anderen Lage ein kleineres Teil geschnitten werden. Teile, die mit Teil-in-Teil platziert wurden, zählen als ‚gelegt’. Sie sind auf der Legebahn mit einem Muster gefüllt.
Überlappt legen
Teile können mit einer kleinen Überlappung gelegt werden. Dazu werden zunächst die normalen Teile ausgelegt. Anschließend wird das überlappende Teil mit gedrückter <Shift>-Taste platziert. Es wird zunächst ohne Füllung dargestellt. Aktivieren Sie die Funktion überlappt legen und klicken das Teil mit der rechten Maustaste an. Das Teil zählt jetzt als gelegt und wird gefüllt dargestellt. Auf der Legebahn ist der Überlappungsbereich farblich gekennzeichnet. Der Flächeninhalt der Überlappung ist auf maximal 50 cm² begrenzt. Daher ist es nicht möglich, große Überlappungen zu erzeugen.
Ende
Mit Ende oder mit der rechten Maustaste im Menübereich wird das Schnittbild nach einer Sicherheitsabfrage verlassen. Die Schnittbild-Oberfläche mit dem letzten Arbeitsstand öffnet sich wieder über Schnittbild → Schnittbild legen.
Schnittbild öffnen zum Öffnen eines bereits gespeicherten Schnittbildes.
Nächstes Schnittbild öffnen zum Öffnen des nächsten Schnittbildes. Die Schnittbilder werden alphabetisch geordnet und das dem aktiven Schnittbild folgende Schnittbild wird geöffnet.
Schnittbild speichern speichert das Schnittbild sofort unter der vorbelegten Bezeichnung.
Schnittbild speichern unter speichert das Schnittbild in einem zu wählenden Verzeichnis und unter einem zu vergebenden Dateinamen.
Überflüssige Daten entfernen sollte benutzt werden, wenn ein Schnittbild fertig gelegt und Überflüssige Daten beim Speichern immer entfernen ausgeschaltet ist. Die Konturen der nicht gelegten Teile und der nicht gelegten Größen werden aus dem Schnittbild entfernt. Die Schnittbild-Datei wird damit kleiner. Unter Bearbeiten → Einstellungen kann Überflüssige Daten beim Speichern immer entfernen eingeschaltet werden. Die beiden anderen Optionen Schnittbild mit Vorschau ablegen und mehr Spalten in Detailansicht sollten nur eingeschaltet werden, wenn nicht in einem Netzwerk gearbeitet wird. Das Fenster für den Dialog Schnittbild öffnen würde sonst sehr langsam aufgebaut werden. Für die Option Schnittbild mit Vorschau ablegen muss darüber hinaus genügend Speicherplatz vorhanden sein.
Schnittbild legen öffnet die Schnittbild-Oberfläche.
Auslage übernehmen aus einem bereits gespeicherten, auszuwählenden Schnittbild mit gleicher Teile- und Bündelanzahl. Über die Button Liste, Details, Vorschau erscheint eine Vorschau und/oder Detailinformationen zum Schnittbild.
Legedaten löschen setzt alle Legedaten zurück. Nur die Einstellungen auf den Karteikarten zur Schnittbildinformation bleiben erhalten.
Automatisches Legen (wie bereits beschrieben)
- aller Teile
- aller aktiven Teile der Legebahn oder Vorauslage
- aller Teile der Legebahn
- aller ungelegten Teile *
- aller ungelegten, aktiven Teile *
* Diese Funktionen befinden sich zusätzlich auch in der rechten Menüleiste der Schnittbild-Oberfläche.
Zurücklegen (wie zwei Seiten zuvor beschrieben)
- aller Teile
- aller ungelegten Teile.
